KLINIKKOMMUNIKATION.DE

DR. MATHIAS BRANDSTÄDTER

„Man kann nicht nicht kommunizieren, denn jede Kommunikation (nicht nur mit Worten) ist Verhalten
und genauso wie man sich nicht nicht verhalten kann, kann man nicht nicht kommunizieren“, lautet
die erste Grundregel Paul Watzlawicks über menschliche Kommunikation. Was hier ein wenig gewunden daherkommt, ist definitiv eine folgenreiche Einsicht – vor allem für die Themen, die sich in der Schnitt-
menge von Gesundheit und Kommunikation befinden. Wer mag da noch behaupten, Medizin und Marketing hätten sich nichts zu sagen?

_ARBEITSGEBIETE

Gesundheitsdienstleistungen gehen buchstäblich unter die Haut – daher liegt es auf der Hand, dass Kommunikation im Vorfeld eine große Rolle spielt. Public Relations für Krankenhäuser hat sich in
den letzten Jahren stark gewandelt. Prospektive Finanzierung via DRGs, Fachkräftemangel, Wett-
bewerb, neue Kommunikationsformen und die Strukturschwäche der analogen Medien erfordern mehr denn je offensives Produktmarketing und eine entsprechende Kanalvielfalt.

Zentral ist: Klinikleistungen sind dabei Güter
einer Vertrauens-, Erfahrungs- und Suchleistung gleichermaßen. Damit wandelt sich die Rolle
der Öffentlichkeitsarbeiter grundlegend. Diese müssen jetzt nicht mehr in erster Linie als Redakteur denken, sondern als Marketer. Ihre Aufgabe ist die Schaffung, Vernetzung und stete Bespielung der Kanäle. Ihre Arbeit ist kein Selbst-zweck, sondern sollte mehr einbringen, als sie Ressourcen verbraucht.

_BÜCHER

Zusammen mit Thomas Ullrich:
Klinikmarketing mit Web 2.0.
Ein Handbuch für die
Gesundheitswirtschaft.
Stuttgart 2012.
(Verlag Kohlhammer)

Zusammen mit Sandra Grootz
und Thomas Ullrich:
Interne Kommunikation im Kranken-
haus. Gelungene Interaktion zwischen Unternehmen und Mitarbeitern.

Heidelberg 2016.
(Springer Verlag)

Zusammen mit Thomas Ullrich: Krisenkommunikation –
Grundlagen und Praxis.
Eine Einführung mit ergän-
zender Fallstudie am Beispiel Krankenhaus.

Stuttgart 2016.
(Verlag Kohlhammer)

_AUFSÄTZE

Zusammen mit Kollegen und Projektpartnern sind in den letzten Jahren rund 80 Artikel und Aufsätze zu den Themen Klinikkommunikation und Gesundheitsmarketing entstanden. Nachstehend finden Sie eine Auswahl aus den letzten fünf Jahren.

  •  Niedergelassene Ärzte im Fokus des Klinikmarketings. Wie Außendienst und Vertriebsstrategien in Richtung Einweiser eingesetzt werden können. In: Healthcare Marketing 4/2016, S.22ff. (zusammen mit Florian Schaefer)
  • Schaffung von Vertriebsstrukturen im Krankenhaus. In: KU 4/2015. (zusammen mit Melanie Offermanns und Florian Schaefer)
  • Imagekrise und kommunikative Intervention. Mythen der Krisenkommunikation und ein praktisches Schema.
    In: KU 2/2015. (zusammen mit Thomas Ullrich)
  • Universitätsklinikum Aachen – Personalmarketing als Teil der Markenpolitik. In: Stoffers, Christian (Hg.): Toolbox Krankenhausmarketing. Berlin 2014. S. 117-121. (zusammen mit Sandra Grootz)
  • Best-Practice-Beispiel: Universitätsklinikum Aachen. Marken-Relaunch in sechs Monaten. In: Stoffers, Christian (Hg.): Toolbox Krankenhausmarketing. Berlin 2014. S. 18-27. (zusammen mit Thomas Ullrich und
    Daniel Resing)
  • Was tun im Ernstfall. Imagekrise und kommunikative Intervention. In: Klinik │Wissen │Management 2/2014. (zusammen mit Thomas Ullrich)
  • Schnell auf Draht. Ein neues Intranet der Uniklinik RWTH Aachen bietet den Mitarbeitern die Möglichkeit, systematisch Informationen auszutauschen und strategisch zu kommunizieren. In: F&W 6/2014 (zusammen mit Sandra Grootz, Florian Schaefer, Seval Aydin-Saltik, Michaela Müther, Thomas W. Ullrich)
  • Das Mitmach-Web im Klinikalltag: Chancen und Perspektiven des netzgestützten Dialogs im Klinikmarketing am Beispiel der Uniklinik RWTH Aachen. In: Hellmann, Beivers (u.a.) (Hg,): Krankenhausmanagement. Heidelberg 2014. (zusammen mit Seval Aydin-Saltik)
  • Patientenmarketing: Beziehungen aufbauen, Vertrauen schaffen. Integrierte Ansätze der Klinik-Patient-Kommunikation an den Unikliniken Köln und Aachen. In: Jahrbuch Healthcare Marketing 2014 (zusammen mit Timo Mügge)
  • Kleiner Grenzverkehr. Aachen – Maastricht. In: F&W 9/2014
  • Kommunikativer Zwiespalt. Prominente Patienten. In: F&W 2/2014. (zusammen mit Sandra Grootz)
  • Reden hilft. Einweisermanagement durch strukturierten Dialog. In: F&W 1/2014 (zusammen mit
    Florian Schaefer)
  • „Ethno-Marketing“ in der Gesundheitskommunikation. Patienten mit Migrationshintergrund als Zielgruppe des Marketings. In: KU 8/2013 (zusammen mit Seval Aydin-Saltik)
  • Spitzenmedizin braucht Spitzenpflege. Uniklinik Aachen geht mit Pflegekampagne neue Wege beim Recruiting. In: KU 3/2013 (zusammen mit Sandra Grootz und Seval Aydin-Saltik)
  • Öffentlichkeitsarbeit reloaded. Neue Herausforderungen für einen ganzen Berufszweig. In: KU 2/2013
  • „Ex und hopp?“ Ehemalige Mitarbeiter als Ressource des Personalmanagements und -marketings. In: KU 8/2012 (zusammen mit Sandra Grootz)
  • Zugang zu Zuwanderern. In: F&W 4/2012 (zusammen mit Sandra Grootz)
  • Social Media – nicht einfach drauf los. In: Pressesprecher 5/2011 (zusammen mit Thomas Ullrich)
  • Qualität ist nicht gleich Qualität. Ein Schema zur Qualitätskommunikation im Krankenhaus. In: F&W 6/2011 (zusammen mit Imke Ern)
  • Beschwerdemanagement 2.0. In: KU 11/2011 (zusammen mit Meike Hankel)
  • Strategisches Einweisermanagement. Die Niedergelassenen im Fokus: Ziele, Tools und Erfolgsmessung. In: Arzt und Krankenhaus 3/2011 (zusammen mit Sonja Mengering und Sandra Dropmann)
  • Wege aus der Stressfalle. Stressverarbeitung als betriebliches Gesundheitsmanagement. In: Arzt & Krankenhaus 7/2010
  • Corporate Publishing – die alten neuen Erfolgsfaktoren. In: KU 10/2010
  • Qualitätssignal „Trauma-Zentrum“. In: KU: 9/2010
  • Markenarchitektur – der Strategie Gestalt geben. In: KU 6/2010
  • Nur einen Klick vom Patienten entfernt. In: KU 4/2010 und Die Schwester/Der Pfleger 3/2011
  • Marketingmacht Internet-Blogs. In: F&W 5/2010 (zusammen mit Thomas Wolfgang Ullrich)
  • Kommunikationscontrolling: Steuerung des Klinikmarketings mit der Balanced Scorecard. In: Das Krankenhaus 4/2010 (zusammen mit Isabella Luisi)

 

_VORTRÄGE/SEMINARE

Konzepte und Projekte aus der praktischen Arbeit stellen wir regelmäßig in einschlägigen Foren zur kritischen Diskussion durch Fachkollegen. Das geschieht sowohl in Form von Seminaren, Vorträgen, Talks oder Streitgesprächen.

  • Augsburger Perspektiven
  • BBDK
  • Deutsches Krankenhausinstitut
  • Donau-Universität Krems
  • EK-UNICO GmbH
  • Hamburgische Krankenhausgesellschaft
  • KhochN
  • KIV
  • KlinikAkademie rotthaus
  • KlinikManagementPersonal (Kongress der MHH)
  • Klinikum Leverkusen
  • Kongress Klinikmarketing
  • Krankenhausgesellschaft Sachsen
  • MCC
  • MedEconRuhr
  • mibeg-Unternehmensgruppe
  • Mittelrheinischer Chirurgenkongress
  • Österreichischer Gesundheitswirtschaftskongress
  • Symposium zum Gesundheitsmanagement der Philipps-Universität Marburg
  • Rhein-Main Zukunftskongress
  • Universität Hamburg
  • Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Zentrum für Niederlande-Studien/lege artis)
  • ZeMark, Zentrale Marketingtagung
  • verschiedene Unternehmen der Gesundheitswirtschaft (Medizintechnik, Medizinprodukte, Versicherungen)

_PERSON

„Kommunikation ist interessegeleitet. Das wird sie immer sein – gerade dann, wenn sie das Gegenteil behauptet. Wer strategisch kommuniziert, ist sich dessen bewusst und will Bekanntheit schaffen, Image bilden oder Einstellungen und Verhalten prägen.
Das kann man schlecht, gut oder eben besser machen. Hier kommen die Methoden und Instrumente ins Spiel, denen mein Interesse gilt.“

Dr. Mathias Brandstädter (©Foto: Jörg Eicker, bildfenster.de)

Seit 2012 Leiter Unternehmenskommunikation und Pressesprecher der
Uniklinik RWTH Aachen, seit 2015 auch Geschäftsführer der Stiftung Universitätsmedizin Aachen.

Zuvor Leiter Unternehmenskommunikation/Marketing mehrerer Einrichtungen im Klinikkonzern der AGAPLESION gAG sowie als PR-Berater in einer Full-Service-Agentur in Düsseldorf, als Tageszeitungs-redakteur in Hamburg und als Verlagsredakteur tätig.

_KONTAKT

Dr. Mathias Brandstädter Mobil: 0176 205 66 898

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